adliger
ritter (vitéz)
Mauricio
möglicherweise tschechischen Ursprungs
Morocz von Nagyabony
Morocz von Eperjes
Die historische Forschung zum Geschlecht stößt nach dem Jahr 1525 auf ein auffälliges „Schweigen“ in den Archivquellen. Die letzte Erwähnung von Benedikt stammt aus dem Jahr 1520 (im Zusammenhang mit einer Pfandverschreibung beim Preßburger Kapitel), während in späteren Urkunden nach 1525 nur noch seine Söhne und Töchter genannt werden. Was geschah in dieser Zwischenzeit?
Dokument des Preßburger Kapitels aus dem Jahr 1518
Ungarischer Adeliger 1589
Fazit der Forschung: Das Ausbleiben von Erwähnungen Benedikts nach 1525 – einer Zeit, in der die ungarische Staatsverwaltung zusammenbrach und der Großteil des mittleren Adels umkam – deutet darauf hin, dass Benedikt Mórocz bei Mohács mit hoher Wahrscheinlichkeit fiel oder eine tödliche Verletzung erlitt. Diese Familientragödie würde erklären, warum die Besitz- und Rechtsangelegenheiten seiner Kinder (Stephano, Gregory, Benedicto und andere) erst nach der Stabilisierung der Verhältnisse um 1530 wieder massenhaft in den Archiven auftauchen.
Dieser Stammbaum wurde auf Grundlage gründlicher Untersuchungen der Protokolle des Preßburger Kapitels und der Aufzeichnungen aus dem Ungarischen Nationalarchiv in Budapest (Magyar Nemzeti Levéltár) rekonstruiert. Die Forschung ist derzeit noch offen, mit dem Ziel, diese Linie mit den Schenkungen des 12. und 13. Jahrhunderts zu verknüpfen. Jede neue Erkenntnis wird laufend ergänzt.
Slacht bei Mohács 1526
2026 Mórocz family